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Schweizer Familie

Dillie veränderte das Leben von Noëlle Fueter-Stahel. Vor neun Jahren brachte die 46-Jährige den Strassenhund aus Miami, USA, mit in die Schweiz Dillie brauchte Liebe und noch mehr Zeit. Allein, die fehlte der Bankangestellten. Also kündigte Noëlle Fueter-Stahel ihren gut bezahlten Jobb. Für einen Hund die berufliche Karriere opfern? Den meisten Menschen aus ihrem damaligen Umfeld war dies unverständlich. Die Ökonomin folgte ihrem Herzen und suchte einen Job, der ihr genügend Zeit liess für Dillie. Sie machte ihre Leidenschaft zum Beruf und gründete den Hundebetreuungsdienst Citydogs in Küsnacht ZH. 2011 fand Noëlle Fueter-Stahel wieder einen Welpen auf der Strasse – diesmal in Bukarest, wo sie ihren Mann Tobias Fueter besuchte. Der Regisseur drehte in Rumäniens Hauptstadt einen Werbespot. In Bukarest leben 80000 Vierbeiner auf der Strasse, deshalb existierte auf dem Gelände der Filmfirma bereits ein Hundeheim. NoëlIe Fueter-Stahel fing an, das Futter für die Heimtiere zu bezahlen, gründete den Verein “citydogs4streetdogs” und sucht seither Freiwillige und Spender. Noëlle Fueter-Stahel hat ein Ziel: Sie will aus Bukarests Strassenhunden stolze Parkhunde machen: «Hunde berühren mein Herz, Geld tut das nur, wenn ich es auch mit Herz einsetzen darf»
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Tagi-Interview Teil 1

Frau Fueter, was ist Ihr Rezept gegen schlechte Montagslaune?
Mit den Hunden im Wald spazieren. Frische Luft atmen, das tut einfach gut, weil ich mich dann mit der Erde verbunden fühle. Und sonst: ûberlegen, was man Gutes im Leben hat, und dafür dankbar sein.

Wo wären Sie gerade lieber als hier?
Nirgends, denn ich bin mit den Hunden gerade im Wald.

Worauf kommt es an bei Ihrem Job?
Dass man eine tolle Verbindung zu den Tieren hat. Dass man weiss, was sie brauchen, und auf sie eingeht. Dafür muss man ihre Sprache verstehen lernen. Es ist wohl ähnlich wie bei einem Baby. Bellt ein Hund, muss ich wissen, bellt er, weil er wütend ist, oder bellt er, weil er spielen will? Abgesehen vom Hund muss man in meinem Job pünktlich und zuverlässig sein. Und, ganz wichtig, man muss auch auf die Bedürfnisse der Besitzer eingehen.

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Tagi-Interview Teil 2

Was ist das Schlimmste, was in Ihrem Beruf passieren kann?
Dass einem Hund etwas passiert, dass einer verloren geht oder dass einer abhaut, um zu jagen.

Welche Anekdote werden Sie noch im Altersheim erzählen?
Es gäbe tausend Anekdoten. Immer wieder schön finde ich aber, wenn sich zwei Hunde ineinander verlieben. Das gibt es wirklich. Speziell ist auch, wenn etwa zwei Rüden aufeinander losgehen und mich die anderen Tiere im Rudel anschauen. Im Sinne von: Sollen wir oder willst du? Und wenn ich ja sage, gehen sie dazwischen und trennen die Streithähne. Ohne zu beissen wohl verstanden. Das rührt mich zu Tränen. Wir sind ein Team. Freude und Harmonie ist das Wichtigste.

Ist das Ihr Traumjob?
Ja, sicher – sonst würde ich das nicht machen. Ich arbeitete 10 Jahre im Wealth Management, habe seit 2007 die silvertree gmbh und bin da auch als selbstständige Finanzberaterin tätig. Das Betreuen der Hunde ist meine Leidenschaft die mich erdet.

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Tagi-Interview Teil 3

Wann verschenkten Sie Ihren ersten Kuss? Welches Lied passt dazu?
Hmh, wie alt ist man in der zweiten Primarklasse. Acht? Es war in der Pause, nein im Schwimmtraining.. Und als Lied hätte irgendetwas fröhliches, unbeschwertes gepasst.

Zürich wäre eine bessere Stadt …
…wenn alle ihre Hunde Bedürfnis gerecht halten und sie nicht zu lange alleine zu Hause lassen. Zu einem schönen und ausgeglichenen Hundeleben tragen regelmässige Besuche in einem tollen Hundehort mit langen Spaziergängen unter Artgenossen sicher nachhaltig bei.

Was geben Sie uns mit auf den Weg?
Ich bin nicht so der Prediger. Ich würde sagen, gehen Sie jeden Tag einmal nach draussen in die Natur.
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Flocki Superstar

Unser langjähriger Rudel-Foxerrier Flocki hat sich Miss Schweiz angelacht und präsentiert stolz die neuen Vögele Schuhe. Bravo Flocki!
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NZZ Executive

Serge mit Kaya, Wakili, Sinbad & Ginger während dem Citydogs-Stadtspaziergangtrainings fotografiert für NZZ executive von Karin Hofer. Citydogs bedankt sich herzlichst bei allen Beteiligten für die Kreation von diesem schönen Photo. Wir freuen uns sehr darüber und platzen fast vor Stolz auf unsere vierbeinigen Schützlinge!